Episode 29 - Auf dem Weg zur Energie-Unabhängigkeit - "Red ma drüber!"

Shownotes

100 % erneuerbare Energie im Pinzgau – aus dem Pinzgau und für den Pinzgau.
Wie kann sich der Pinzgau künftig selbst mit erneuerbarer Energie versorgen? Welche Chancen bietet die Energiewende für unsere Gemeinden, Betriebe und die Bevölkerung? Und was bedeutet das alles für unseren Alltag?
Mit dem Energieleitbild Pinzgau 2040 wurde ein gemeinsamer Fahrplan für eine nachhaltige und unabhängige Energiezukunft der Region erarbeitet. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der regionalen Wertschöpfung und eine sichere Energieversorgung.
In dieser Folge von „Red ma drüber!“ sprechen Günther Brennsteiner, Bürgermeister von Niedernsill und technischer Prokurist der Gletscherbahnen Kaprun AG, sowie Lukas Pertl von der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Pinzgau Nationalparkregion über die Herausforderungen und Chancen der Energiewende.
Dabei geht es um die Frage, wie Gemeinden und Betriebe die Energiezukunft aktiv mitgestalten können, welche Rolle der alpine Tourismus spielt und warum die Zusammenarbeit in der gesamten Region so wichtig ist.
Das gemeinsame Ziel: Den Pinzgau Schritt für Schritt unabhängiger von fossilen Energieträgern machen und die Energiezukunft vor Ort gestalten.
„Red ma drüber!“ ist der Podcast der Klima- und Energie-Modellregionen KEM und der Klimawandel-Anpassungsmodellregion KLAR! Pinzgau über Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Klimawandelanpassung und Tourismus in der Region.

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00:00:00: Unsere Vision ist die Energieautarkie und das Leitbild, was wir jetzt geschrieben haben, ist der Weg dorthin.

00:00:06: Dass man diese Vision erreicht.

00:00:11: Was ja glaube ich ganz entscheidend ist bei dem ganzen Thema in Zukunft muss man darüber nachdenken wie kann man den Strom speichern?

00:00:17: Und da gibt es natürlich als zweite Möglichkeit auch noch Batteriespeicher.

00:00:21: Da gibt es schon einige Betriebe auf allem die Batteriespicher jetzt schon nützen und ist vor allem ein großes Thema hin Richtung Blackout-Vorsorge.

00:00:34: Jetzt hat es uns erzeugt, dass wir auch mit dem Wasser teilweise gut haushalten müssen und schauen müssen, dass diese wichtigste Ressource für unseren Lebensraum halt gut erhalten bleibt.

00:00:46: Aber wir müssen da ja über andere Möglichkeiten dann nachdenken, die das mit der Sonnenenergie oder vielleicht einmal Windkraft in unsere Regionen irgendwo denkbar wäre – mit dem was man sich beschäftigen muss.

00:00:58: Man muss auseinandersetzen und die Leute darüber informieren und sensibilisieren.

00:01:10: Der Pinzger will bis zum Jahr zwanzigvierzig Energieautag sein, das heißt die Gemeinden wollen ihre Wärme und Stromversorgung bis dahin ausschließlich aus erneuerbarer Energie decken.

00:01:24: Und diese Energie auch in den Gemeinden produzieren.

00:01:28: so steht es in einem Energieleitbild dass die achtundzwanzig Bürgermeister und Bürgemeisterinnen beschlossen haben.

00:01:37: Herzlich willkommen zu Rätmat rüber dem Podcast der Klimamodellregion.

00:01:42: Pinskau sagt Georg Wimmer.

00:01:45: Tja und wie soll das gehen, dass alle Gemeinden im Bezirk selbst genug Strom erzeugen?

00:01:52: Welche Weichen müssen da in den nächsten Jahren gestellt werden?

00:01:56: Darüber spreche ich mit Günter Brennsteiner, dem Bürgermeister von Niedernseelen.

00:02:02: Schön, dass du da bist!

00:02:03: Sehr gerne Danke für die Einladung

00:02:05: Und im Studio ist heute auch Lukas Bertl von der Klimamodellregion Pinskau.

00:02:10: Herzlich willkommen!

00:02:12: Ja, danke, dass Sie da sein darf.

00:02:13: Günter Brennsteiner, deine Gemeinde also Niedernziel will innerhalb von vierzehn Jahren den gesamten Strom, dem man braucht selbst erzeugen.

00:02:23: ein sehr ambitioniertes Ziel noch dazu wo die Stromerzeugung bisher ja gar nicht als Aufgabe der Gemeinden gesehen wurde.

00:02:32: dafür hatten und haben wir ja die Stromversorger wie Salzburger G oder den Verbund.

00:02:40: Wir haben im Bezirk viele Kleinkraftwerke und Energiegemeinschaften, die Strom erzeugen und natürlich haben immer mehr Privathaushalte Solaranlagen am Dach.

00:02:53: aber um dieses Ziel der Energieautarkie, also dass man selbst den Strom erzeugt dieses Ziel zu erreichen.

00:03:02: Was muss zum Beispiel die Gemeinde Niedernshil dafür bis zum Jahr zwanzigvierzig tun?

00:03:10: Ich glaube da darf man nicht nur sagen was wir bis zwei tausend vierzig tun müssen sondern auch ein bisschen betrachten was ist in der Vergangenheit schon gemacht worden?

00:03:19: und es geht ja nicht nur um die Stromerzeugung sondern Energie.

00:03:23: Autarkie bedeutet natürlich mehrere Bereiche.

00:03:27: Auch die Wärme, auch die Mobilität fällt da mit hinein und da ist in der Vergangenheit schon sehr viel passiert.

00:03:34: Auch bei uns in der Gemeinde sind.

00:03:37: alle arbeitige Gemeindenobjekte betrifft, sie sind mir komplett fossilfrei.

00:03:41: also wir haben keine Heizung mehr, die irgendwo mit fossilen Stoffen arbeiten muss.

00:03:48: das haben wir alles schon umgestülpt und das wollen wir weiterfassieren.

00:03:53: thermische Isolierungen gemacht, wir haben thermische Verbesserungen bei gemeindeeigen Gebäuden gemacht und das glaube ich ist in der Vergangenheit schon ein wesentlicher Schritt gewesen.

00:04:04: Ganz wesentlich natürlich auch dann die Bewusstseinsbildung, da hat die Gemeinde als Institution aus öffentliche Hand der Beispielgebung vorangeht.

00:04:16: Wir haben unsere Gebäude auch mit Photovoltaikanlagen ausgestattet Und haben wir jetzt auch eine Bürgerenergiegemeinschaft gegründet, die wir in den nächsten Zeiten ausbauen und versuchen wollen, dass man möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dazu motivierend diese Energiegemeinschafe beizutreten.

00:04:40: Da halt auch wieder Energie untereinander auszutauschen.

00:04:45: Gewisse Bereiche können sich erzeugen andere Bereiche brauchen Energie Und mit diesen neuen Möglichkeiten, auch noch einen neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz ist ja doch einiges möglich jetzt in der Zukunft.

00:04:58: Ich glaube es sind wir darauf einen guten Weg.

00:05:01: Du hast das kurz angesprochen.

00:05:04: die Stromerzeugung ist in erster Linie natürlich bei uns in der Region durch Wasserkraft erfolgt wo man das ganz nüchtern betrachtet und wirklich die Energiebilanz, was man auch bei uns in der Gemeinde Niedernsil anschaut.

00:05:21: Dann haben wir mit den Kleingraftwerken schon eine sehr gute Stellenwert, also mit bestehenden Kleingrafwerke, wo wir die ja schon seit vielen Jahren genutzt werden.

00:05:32: Allerdings stand der halt jetzt bisher nicht so unmittelbar nur der Gemeinden Niedersil zur Verfügung sondern werden ins Netz eingespeist über den Umweg dann doch wieder verfügbar.

00:05:45: Und dann sind sie eben die vielen kleinen Schritte, die was man tagtäglich macht und immer wieder gibt es Interessenten und Initiativen, die selber Photovoltaikanlagen installieren und das fördern wir auch wirklich mit finanziellen und mit kleiner finanziellem Unterstützung so dass man da auch seitens der Gemeinde ein bisschen was.

00:06:09: Also es sind viele Schritte und in Zukunft auch einiges geplant.

00:06:12: Viele Schritte, und ein langer Weg wobei man dazu sagen muss viele Schritten sind schon gegangen worden.

00:06:19: also eigentlich sind wir da wenn ich das aus Pinskauer Perspektive so sagen darf sind wie eigentlich am Weg mitten drinnen.

00:06:27: und Günter Brennstein du hast eben schon angesprochen dass das sehr viele Bereiche betrifft.

00:06:32: Also wir haben auf der einer Seite die Energieerzeugung, wo wir schauen dass wir einen Mix zusammenbringen also von der Wasserkraft zu Solarkraftwerken viele haben Wärmepunkten in Gemeinden oder das man bei Gebäuden die im Gemeindepesitz sind für Solaranlagen sorgt und so weiter und dass man eben auch Kleinkraftwerke in der Gemeinde hat.

00:06:59: Der Verkehr wird dann auch noch dazukommen, das werden wir vielleicht auch noch kurz anreißen.

00:07:04: Aber trotzdem wenn schon so vieles passiert ist – wo sind jetzt zum Beispiel in deiner Gemeinde die wichtigsten Schritte in den nächsten vierzehn Jahren zu setzen?

00:07:16: Weil Energie autark wird ja Niedersil noch nicht sein!

00:07:23: In Summe gesehen, wo man es wirklich die erzeugte Energie und genutzte Energie, was wir aus einer Neuerbahn-Energie vorhaben haben, sind wir eigentlich schon Energie auch da.

00:07:32: Aber wie gesagt das ist noch über Umwege zu betrachten und zu berechnen.

00:07:38: Wir haben aber auch entfernt Wärmheilswerk also wo man mit einer neuerbahn Hackschnitzel letztendlich auch unsere Fernwärme im zentralen Ortsgebiet nutzen und auch wo sehr viele Wohnhäuser schon angeschlossen sind.

00:07:53: Aber wie gesagt, derzeit ist es noch ein bisschen rechnerisches Beispiel.

00:07:58: was man aber in Zukunft einfach wirklich nur mal ausbauen will und Menschen motivieren wollen dass er selber einen eigenen Bereich was dazu beitragen durch Investitionen in PV-Anlagen, in Wärmepumpen oder so die Technologien hergeben.

00:08:14: Also da sehe ich schon ein großes Potenzial, das wir in unserer Gemeinde noch haben und es ist auch wichtiger Grund gewesen, dass man dieses Energieleitbild wirklich uns dort definiert.

00:08:27: Unsere Vision ist die Energieautarkie und das Leitbild, was mir jetzt geschrieben hat, ist der Wettweg dorthin.

00:08:34: Dass man diese Vision erreichen kann und das haben wir zeitlich glaube ich so gut aufgegleist bis zu den Jahren des Jahrhunderts, dass wir auch gefordert sind.

00:08:42: Dass man bis dorthin schon wirklich uns mit jeder Initiation und mit jeder Überlegung, was wir machen immer wieder schaumt füllen wir da diese Leitlinien, die wir uns selber definiert haben Und mit jedem Projekt kannst du es hinterfragen und hast jetzt ein Werk, das nachschauen kannst und dementsprechend die halt dann da so reflektieren oder korrigieren, dass dem Leibbild entspricht.

00:09:05: Das Leitbild, das von der Klimamodellregion Pinskau erstellt wurde.

00:09:10: und der Lukas Bertl wird uns da gleich noch mehr zum Entstehen dieses Leitbildes sagen.

00:09:16: Der Günter Brennstein hat es gesagt, da kann man nachschauen, dass sind die Leitlinien.

00:09:20: Da ist auch das Ziel vorgegeben und da kann sich anschauen wie weit man dem Ziel sich genehrt hat.

00:09:29: aber Letztendlich geht es auch immer darum, so ein Leitbild und Energiepolitik-Maßnahmen mit der Bevölkerung zu besprechen.

00:09:39: Wir brauchen bei solchen Maßnahmen immer Akzeptanz.

00:09:43: Und wenn ich dich jetzt frage, du bist viel mit deinen Leuten in Kontakt eine zwei tausend achthundert Einwohnergemeinde?

00:09:52: Da geht das noch.

00:09:53: Sorge, dass man wirklich seine Mitbürger kennt und mit denen viel spricht.

00:09:58: Wenn Deine Leute an Energie denken, was beschäftigt die da aktuell so am meisten?

00:10:06: Oder wo erwarten sie sich dann Lösungen auch von den Gemeinden.

00:10:11: Ja ich glaube noch die Energiepreisthematik, was wir in den letzten Jahren erfahren mussten oder wo man da teilweise sogar Energie von Energiekrise gesprochen hat.

00:10:23: Das hat schon auch bei den Menschen sehr viel ausgelöst und das ist einfach wichtig, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt die Abhängigkeit von fremden Märkten ein Stück weit zu reduzieren und schauen, dass wir da bis auf eigenständigere Positionen oder Bereichen Fusen kann.

00:10:41: Es gibt Möglichkeiten auch bei uns in der Region, allein durch die Topografie haben wir mehr in dieser glücklichen Lage dass man halt auch die Berge haben und das Wasser in Form nach unten.

00:10:50: Wir kennen die Wasserkraft dementsprechend gut nützen.

00:10:53: Wir messen es nur durch eine Tabine schicken und nach der Tabine kannst du ein Glas Wasser drunter heben und kannst das Wasser wieder trinken und du veränderst.

00:11:01: eigentlich sagen wir die Materie dementsprechen nicht aber du kannst trotzdem Energie gewinnen.

00:11:06: jetzt hat's unser Erzeugt aber auch mit dem Wasser teilweise gut haushalten müssen und schauen müssen, dass diese wichtigste Ressource für unseren Lebensraum halt gut erhalten bleibt.

00:11:20: Aber wir müssen da ja über andere Möglichkeiten dann nachdenken, die es mit der Sonnenenergie oder vielleicht einmal Windkraft in unsere Regionen irgendwo denkbar wäre.

00:11:31: Mit dem muss man sich beschäftigen, muss man es auseinandersetzen und die Leute darüber informieren und sensibilisieren.

00:11:37: Also man sollte einfach die Möglichkeiten aufzuhangen.

00:11:40: Man sollte schauen dass wir bei Bürgerfeindestaltungen, bei unseren Gemeindeversammlungen immer wieder das thematisiert und über das Leitbild haben wir jetzt eine Grundlage und das mache zum Beispiel bei uns in der Gemeinde fast jeder Gemeindevertretungssitzung, dass wir das Thema Energie ein bisschen mitbehandeln und auch jetzt in nächster Zeit werden wir eine größere Informationsveranstaltung machen.

00:12:03: Wo man die Bürger wieder einladen und wo man ja die Möglichkeiten aufzeigen, dass bei einer zur Energiegemeinschaft beitreten oder jetzt mit den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen was da für eine Möglichkeit ergibt, dass sie dort einfach informieren und die Leute abholen um oder zukünftig auf eine breite Basis zu kämmen, um die Ausnutzung von alternativen Energieformen zu forcieren.

00:12:28: Lukas Bertl von der Klimamodellregion Pinska.

00:12:32: wir haben gehört den Leuten geht es darum dass sie das Energie da ist und natürlich will jeder einen günstigen Preis haben.

00:12:40: inwiefern kann dieses Energieleitbild jetzt dazu beitragen dass die Leute auch zu einer günstige Energie kommen?

00:12:50: Grundsätzlich gibt es ja viele verschiedene Maßnahmen, an denen wir jetzt ansetzen.

00:12:54: Dass man günstigere Energie kommt und der Günther hat sich gerade vorhin angesprochen die fossilen Energien erleben dann gerade noch eine Preissteigerung und da wollen wir auch verumsetzen oder das erreichen dass die Menschen mehr in Richtung E-Mobilität gehen.

00:13:12: planen wir immer wieder Veranstaltungen zu dem Thema weil E- Mobilität ist de facto günstiger für die Menschen.

00:13:20: Da haben wir jetzt verschiedenste Projekte, aktuell gerade die e-Krags in Binskau.

00:13:24: Also ein Lastenrad Sharing ist, um einfach versuchen Familien und generellen Menschen auf einen Umstieg zu bewegen vom Auto, Ausfahrrad wo das auch möglich ist oder immer das Alltagsfahren im Binska.

00:13:37: Es gibt unglaublich schöne Radwege in der Region.

00:13:40: dass man das wieder mehr forciert und mehr nützt sozusagen.

00:13:47: bisschen setzen, weil es neu ist in Landgemeinden.

00:13:51: In der Stadt Salzburg gibt so was zum Beispiel.

00:13:53: also da können sich Leute ein Lastenrad ausleihen.

00:13:57: bei uns in den Pinskauer Gemeinden wird's relevant zu einkaufen, weil ja die Supermärkte nicht in den Wohngegenden stehen.

00:14:06: habe ich das so richtig verstanden mit der E-Kraksen?

00:14:09: Das ist das Lastenradscharing

00:14:11: Genau, ja.

00:14:12: Kann ich ganz kurz zu dem Projekt was erzählen?

00:14:15: Ekragsen-Binskau gibt es aktuell schon an zwei Standorten in Kaprun und Zellamsee.

00:14:21: Und ein weiteres Standort den Proc und Rauris werden folgen.

00:14:25: Einerseits ist das Ziel natürlich dass man zum Einkaufen nutzen kann andererseits sind die Räder aber mit zwei Kindersitzen ausgestattet.

00:14:32: Das heißt man kann das auch wirklich für einen Ausflug einmal nehmen und man sagt statt dem Auto nützt man dieses Elastenfahrrad und fährt mit seiner kleinen Familie einfach dorthin zum Urlaub.

00:14:43: Von der Ekraksen zurück zum Energieleitbild, lieber Lukas warum brauchen wir das jetzt überhaupt?

00:14:50: Jetzt haben wir gehört Niedersil zum Beispiel ist relativ nahe an diesem Ziel der Energieautarkie also dass sie den Strom selber herstellen.

00:15:03: Warum brauche ich dann jetzt ein Gesamtplan für den Pinska, wo gibt es da eine politische Zuständigkeit?

00:15:13: Wie kann man das umsetzen und was haben wir davon?

00:15:16: Ja grundsätzlich macht die Energie ja nicht an Gemeindegrenzen Halt.

00:15:19: Das heißt dass macht sowieso Sinn das überregional zu denken.

00:15:23: und einer der Gründe warum das Energieleitbild entstanden ist war das in der Vergangenheit geplante Projekte in der Region gegeben hat.

00:15:32: gewisse Gemeinden, die hätten sich gerne etwas gewünscht auf das sie sich stützen können.

00:15:37: In dem Fall eben auch ein Energieleitbild damit es einen Fahrplan gibt wie man bei bei gewissen größeren Projekten vorgehen kann in der Region

00:15:46: und den gibt's jetzt bei größerem Projekt?

00:15:48: Also ich gehe mal davon aus da wird viel um Solarenergie gehen.

00:15:52: Ja Solarenergy geht aber auch um Windenergie-Projekte.

00:15:57: Da gibts jetzt wirklich so ein Fahrplan.

00:15:58: wir haben eine Schritt für Schritt Anleitung mehr oder weniger in dem Energieleitbild da drin.

00:16:03: Wo drinnen steht, was oder wie der Ablauf sein sollte wenn wieder solche Projekte in der Region geplant sind um jetzt einfach so her Projekten nicht sofort gestoppt werden?

00:16:15: Zu Windenergie kommen wir noch also dürfen wir dann schon ein paar Minuten stehen bleiben.

00:16:21: Zu den verschiedenen Energieformen interessant, finde ich.

00:16:24: Der Günter Brennsteiner hat gesagt in Niedersil gibt es auch ein Fernheitswerk mit Biomasse-Hack-Schnitzel.

00:16:31: Das war so vor zwanzig dreißig Jahren also das große Ding wo man gedacht hat ja jede Gemeinde braucht ihr Hackschnitzeln-Heizwerk, Biomasse.

00:16:42: Welche Rolle spielt Biomasser jetzt in diesem aktuellen Energieleitbild?

00:16:48: Im Energieleitbild ist das Thema Biomasse nicht sehr präsent, wie man es da jetzt auf andere Bereiche fokussiert.

00:16:55: Wir sind ja grundsätzlich aufgeteilt auf Strom-, Wärme- und Mobilität.

00:16:59: Und wir haben auch vorgesehen, einer der größten Hebeln ist vor allem im Mobilitätsbereich her.

00:17:04: Also zum Thema Wärmen ist die BiomasSE eher zweitrangig.

00:17:11: Wir haben die privaten Haushalte, wir haben die Gemeinden, die da koordinierend eingreifen können.

00:17:19: Sie sind ja nicht die Energieversorger.

00:17:22: und auf der anderen Seite haben wir natürlich auch größere Betriebe in den Gemeinden.

00:17:29: Günter Brennsteiner, du bist einerseits Bürgermeister und andererseits ein technischer Prokurist bei den Gletscherbahnen.

00:17:36: Die Gletscherbahnen werden auch ordentlich Energie brauchen.

00:17:40: Wie kann man jetzt als Gemeinde wenn ich dieses Energieleitbild habe mit den Betrieben zusammenarbeiten?

00:17:50: Also dem Betrieben geht es natürlich auch wie den Einzelnen darum.

00:17:53: Ich will einen günstigen Strom.

00:17:55: Manche Betriebe wehren, wenn es geht sich möglicherweise den Strom dann selber erzeugen oder zu einem Teil, wenn das möglich ist.

00:18:03: Aber wenn wir dieses Beispiel haben mit den Gletscherbahnen – da bist du jetzt nicht der Bürgermeister sondern der technische Prokurist-, aber wie kann ein großer Betrieb mit einem hohen Energieaufwand?

00:18:18: Wie kann der von den Gemeinden dann unterstützt werden und wie kann man sich gut absprechen?

00:18:24: Ich glaube, die Vernetzung ist einfach auch wichtig.

00:18:26: Dass man auch die Wirtschaft mit den Gemeinden und mit der gesamten Region oder vernetzt und die Möglichkeiten gemeinsam immer wieder weiterentwickelt – so wie es bei unseren Unternehmen bei der Gletscherbahn Capron am Kittsteinhorn ist – sind wir natürlich selber bestrebt, dass wir den eigenen Erzeugungsanteil bestmöglich ausbauen.

00:18:45: Dass wir auch da wieder schauen mit Photovoltaikanlagen, auch mit Reduktionen von Fusilen Brennstoffen, dass man da neue Alternativen überlegt und das kann wir aber dann in weitere Bereichen natürlich auch einsetzen.

00:18:58: Also wir haben unseren Eigenerzeugungsanteil schon wesentlich steigern können durch die PV-Anlagen.

00:19:04: Wir haben selber ein Kraftwerk errichtet in unseren Unternehmen, was wir für die Beschneidungsanlage als Pumpe einsetzen und im Sommer die Schmelzwasser werden da dorthin geschickt und dann können wir Strom erzeugen.

00:19:17: Wie

00:19:18: hoch ist jetzt bei den Gletscherbahnen zum Beispiel der Eigenenergie-Anteil?

00:19:22: Wir sind jetzt den eigenen Energieanteil betrifft.

00:19:25: Jetzt sind nach ein paar Jahren schon ungefähr bei zehn bis fünfzehn Prozent, was wir da jetzt selber erzeugen und werden das in den nächsten Jahren aber auch noch wesentlich ausbauen.

00:19:36: Aber auch was man im unseren Unternehmen zusammen mit der Region durchgeführt haben ist auch wieder etwas der Lukas angesprochen hat – die Mobilität ist ja einfach ganz wichtig!

00:19:44: Die Mobilität in unserer Region versuchen wir auch, was im öffentlichen Nahverkehr betrifft.

00:19:51: Da hat man den immer mehr elektrifizieren.

00:19:53: Wir haben es ja schon gehört in der Vergangenheit.

00:19:55: die Pinzgau Lokalbahn ist bestrebt das in nächster Zeit Elektrifizierung machen und dass die ganze Strecke dann nicht mal mit Diesel-Lux befahrbar sein muss sondern dass man eben elektrische Energien nutzt.

00:20:08: Das Gleiche haben wir zusammen mit unseren ÖPNV jetzt schon in der Umsetzung, dass man unsere Skibusse, die was die Gäste zu den zwischen den Stationen transportieren oder von dem auf den Strecken fahren.

00:20:22: Dass auch da die E-Mobilität Einzug hält und auch da sind ganz wichtige Abstimmungen immer wieder erforderlich weil ja auch Infrastruktur geschaffen werden muss ist müssen Ladestationen errichtet werden und das kann man dann oft dann wieder mit einem Netzbetreiber oder auch mit den Energielieferanten gemeinsam machen.

00:20:40: um diese Beispiele Ja, Verbesserung des Eigenerzeugungsanteils.

00:20:46: Das ist für mich einfach ein Prozess, den man bis zu viertig oder weit darüber hinaus weiß.

00:20:52: Immer um unseren Lebensraum geht, dass man unseren Beitrag leistend, um möglichst Decarbonisierung zu erreichen – das ist ja auch ganz wichtig, dass wir da in diese Richtung arbeiten und schauen, dass mit der Region, dem Gemeinden und aber auch mit der Wirtschaft und den Betrieben dann umsetzen kann.

00:21:15: Eigenenergieanteil E-Mobilität und traditionell setzen wir auf Wasser im Pinskau, du hast gesagt es ist einfach das Wasser rin vor oben nach unten wie alle wissen aber es rinn immer weniger Wasser von oben nach unten.

00:21:33: Wir haben mit Kapronen und anderen Kraftwerken.

00:21:37: die große Batterie heißt es immer für ganz Österreich, diese Energie geht dann nicht in die Region unmittelbar aber wird der Anteil der Wasserenergie gleich bleiben?

00:21:50: also der wird doch wahrscheinlich sinken.

00:21:53: wir wollen einerseits Sonnenenergie wir wollen Windenergie.

00:22:02: Lukas Bertl, kann man sagen wie sich die Verhältnisse da laut diesem Energieleitbild verschieben werden?

00:22:09: Was wir auf jeden Fall nach dem heurigen Sommer gemerkt haben dass die Wasserkraft einfach schwächer war als die Jahre davor.

00:22:15: Einfach weil es ein sehr trockener Sommer war und natürlich deshalb weniger Wasser von oben nach unten gerunden ist.

00:22:22: das könnte natürlich auch gut sein dass ich aufgrund des Klimawandels oder den Folgen des Klima wandels dass die nächsten Jahre einfach verschärfen wird noch weniger Wasser fließen wird.

00:22:32: Aber dazusagen muss man, dass man auch neue Technologien in der letzten Zeit entwickelt hat und wir haben ja nicht nur die Wasserkraft, dass wir die Turbine schicken können sondern Bumspeicherkraftwerke sind errichtet worden und die Bumsspeicherkraftwerke haben wir die Möglichkeit das man einen Energiekreislauf aufbaut also man schickt das Wasser nicht einmal durch durch die Stromerzeugungsanlagen, sondern man kann das dann wirklich gezielt machen, wenn Energiebedarf da ist.

00:23:00: Also auch hier gibt es Technologieentwicklungen, die für die Zukunft einen sehr hohen Stellenwert haben werden und diese Möglichkeiten, glaube ich, die haben wir einfach bei uns in der Region.

00:23:11: Wir können das Wasser wieder zurückaufgebumpen, weil der Energiebedarf in der gesamten Abnahme her gering ist.

00:23:19: Dann habe ich eine Netzstabilität, die was ich dann ausnutzen kann um das Wasser wieder nach oben zu bringen und wenn der in hoher Energiebedarf gegeben ist, dann kann man es wieder von oben nach unten lassen.

00:23:29: So ist ja das bei den Kapronerkraftwerksanlagen die Sandspumpspeicherkraftwärke und drum hat das eine ganz wichtige Bedeutung aus meiner Sicht auch für die Zukunft.

00:23:38: Das ist die größte grüne Batterie und Wasser ist die sauberste Energiefarm, was man sich vorstellen kann

00:23:43: Wasser ist, das kann man zweimal unterstreichen.

00:23:46: Wasser ist aktuell die wichtigste Energieform, die wir hier haben und dennoch werden sich die Verhältnisse aber verschieben.

00:23:55: Wir werden mehr Solarkraft bekommen möglicherweise auch Windkraft bekommen, zumindest steht das im Energieleitbild.

00:24:05: Kann man das irgendwie quantifizieren wie sich hier in der Region

00:24:09: das

00:24:10: Verhältnis verändern wird?

00:24:11: Wasser, Wind, Sonne.

00:24:14: Grundsätzlich wird es im Raum Salzburg, wird des Windräder vorgeben in Zukunft.

00:24:20: die Frage ist noch in welchen Standorten und ob's im Binske jetzt direkt alles geben wird Was ja glaube ich ganz entscheidend ist.

00:24:27: bei dem ganzen Thema, in Zukunft muss man darüber nachdenken wie kann man den Strom speichern und da gibt es natürlich als zweite Möglichkeit auch noch Batteriespeicher.

00:24:35: Da gibt es schon einige Betriebe auf allem die Batterie Speicher jetzt schon nützen und ist vor allem ein großes Thema Hinrichtung Blackout Vorsorge.

00:24:46: Aber zu konkreten Verteilungen wie sich das aufteilen wird in Zukunft kann man leider noch keine genaue Aussage tätigen

00:24:54: weil wir eben noch keine Windkraftwerke haben, keine Windräder und das ist natürlich ein sehr heikles Thema.

00:25:01: Wir wissen dass da in der Bevölkerung es Widerstand gibt sobald die Windrädern in der eigene Sichtweite sind und ihr habt gleichzeitig auch ein Prozedere festgeschrieben im Energieleitbild wie man sowas umsetzen kann.

00:25:18: aber Ich vermute mal, dass man mit konkreten Standorten noch vorsichtig ist.

00:25:24: oder gibt es konkrete Standorte wo man sagt da könnten wir im Pinskar Windräder hinbauen.

00:25:31: Also es gibt natürlich Vorrangzonen in Pinska die dafür geeignet sind für Windermessungen.

00:25:36: Es passieren auch schon an verschiedenen Orten im PINSKAR Windmessungen aktuell von verschiedenen Betreibern.

00:25:43: Aber wo jetzt konkret die nächsten Jahre etwas geplant ist, kann man noch nicht sagen.

00:25:47: Allerdings möchten wir eben von dem Klimamodellregion Binskau in Zukunft immer daran arbeiten dass er da Sensibilisierungsarbeit leisten und darauf haben wir schauen das wir das im Vorhinein abholen können gewisse Widerstände vorgegen des Systema.

00:26:01: Wie kann das passieren?

00:26:02: Also wie hatten das Beispiel vor kurzem in Brug War die Idee Windräder zu machen?

00:26:10: Ein privater Betreiber hat das propagiert und die Diskussion war laut und kurz, würde ich das einmal zusammenfassen.

00:26:18: Was ist da falsch gelaufen.

00:26:21: was hätte man da anders machen können wenn man seriös Windrädern in einer Gemeinde propagieren möchte

00:26:30: Ja, was da sicher an der Erfolgsfaktoren ist wenn das in Zukunft wieder auftreten sollte.

00:26:34: Dass man auch frühzeitig besser kommuniziert mit der Gemeinde oder die Kommunikation zwischen Gemeinde und Land schon frühzeitig forciert und gemeinsam mit der Regionalentwicklung dass wir einfach intern überlegen wie man das konkrete angehen könnte und statt davor quasi Infos schon durchsickern lassen an die Bevölkerung und dann diverse weitere Organisationen.

00:26:57: Also Du bist und die Klimamodellregion ist optimistisch, dass Windenergie auch in Pinskau – und damit auch im Bundesland Salzburg eine Rolle spielen wird.

00:27:10: Man muss dazusagen wir sind ein Bundesland indem es keine Windräder gibt noch!

00:27:15: Wir sind also sehr optimistische, dass es im Bundeslands Salzburg den nächsten Jahre eine Windkraft geben wird?

00:27:23: Ich

00:27:23: habe in diesem Energieleitbild gelesen und war eigentlich fasziniert, das ist eine spannende Lektüre.

00:27:30: Da liest man zum Beispiel dass forty-fünf Prozent des Energieaufwandes im Pinskau derzeit für Wehrmeer ausgegeben werden.

00:27:41: also ein enormer Wert finde ich.

00:27:44: Das heißt auch da Günter Brennsteiner ist wahrscheinlich auch in Gemeinden noch ein Potenzial.

00:27:49: wir haben jetzt gesprochen vom Energie Erzeugen.

00:27:52: auf der anderen Seite kann man aber wahrscheinlich auch noch Energie sparen.

00:27:57: Wie siehst du das Sparpotenzial gerade im Punkto Wärme?

00:28:03: Ich glaube, dass da sehr großes Potential noch zuheben ist.

00:28:08: Die thermische Sanierung von Gebäuden gibt es ja auch schon die unterschiedlichsten Möglichkeiten, aber nicht nur dass ich weniger Energie verbrauche sondern auch in der Energieerzeugung über Wärmepumpen und Tiefenbohrungen.

00:28:21: Also gibt es sehr viele Technologien wo man da dann noch wesentlich was die Wärmeversorgung betrifft, wesentlich Verbesserungen machen kann.

00:28:30: Aber das wird wieder ein Mix aus unterschiedlichen Aktionen sein.

00:28:34: Das ist nicht in jeder Gemeinde gleich.

00:28:37: Jede Gemeinde hat andere Voraussetzungen.

00:28:41: ganz konkret anschauen, was für die einzelnen Gemeinden dann bestmöglich gegeben ist.

00:28:45: Aber das Einfachste ist auch über Energieberater oder auch über die Klima- und Energiemodellregion dass man vielleicht einmal eine Gebäude Erfassung macht, was wir fast für jede Gemeinde ja schon haben und diese dann mit thermischen oder Wärmebildkameras selber mal schaut... Wir schauen es aus jetzt bei meinem Haus, meiner Wohnung um uns dann so einen Aufnommen von einer Wärmepildkamerasierkst Wie viele dunkle Flecken oder wie viele dunkel flechen da auf zum Vorschein kämmen.

00:29:13: Und das konnte mit einfacher Isolierung, was immer wir es für eine Maßnahme dachten.

00:29:18: gesetzt werden, verbessern.

00:29:19: Dann habe ich unmittelbar selber den Vorteil, dass ich weniger Energie aufhinden muss.

00:29:25: Andererseits braucht man weniger Erzeugung und das ist genau dieser Kreislauf.

00:29:30: Und die was wir uns bewegen müssen und immer wieder thematisieren müssen.

00:29:34: Dass man auch unmittelbares selber einen großen Nutzen hat ohne weniger Energie beziehen muss Und selber kommen, dann haben wir auch ein gutes Gefühl.

00:29:43: Egal ob das jetzt was für eine Maße ist, dass ich selber gesetzt habe oder wenn mein Haus installiert hab... ...oder wo ich mich dann eh auch da unterwegs bin und halt keine Abgase nicht in unsere wunderbare wunderschöne Natur, was wir haben, in unseren Lebensrahmen ausstoßen.

00:30:00: Das ist einfach ein selbstpersönlicher gutes Gefühl!

00:30:03: Und das beste Argument ist immer, dass sich weniger Dann sind viele Leute leicht mitzunehmen für energieeffiziente Maßnahmen.

00:30:14: Günter Brennsteiner, du hast jetzt schon mehrmals Bezug genommen auf den Verkehr und du hast genannt die Lokalbahn, die auf elektrische Energie umgestellt wird von Diesel.

00:30:26: Du hast genannte E-Autos.

00:30:29: Und was aber gerade am Land immer ein großes Problem ist, ist der Individualverkehr.

00:30:35: Und jeder Mensch argumentiert sehr überzeugend, ich lebe was nicht am Sonnberg oder ich lege in dem Ortsteil der ein bisschen entfernt ist und ich brauche meinen PKW um in die Arbeit zu kommen damit sie zum Einkaufen usw.

00:30:53: Stichwort Mikro-ÜV also der öffentliche Nahverkehr der auf andere Beine gestellt werden kann.

00:31:01: da gibt es zb in Leogang Mit dem Logam Shuttle.

00:31:06: ein tolles Beispiel.

00:31:08: Das funktioniert gut zwischen diesen Gemeinden, dass man da in Taxi bestellt und mit anderen Leuten zusammen dann von A nach B kommt.

00:31:17: Wie weit ist so ein Beispiel wie dieser Logam-Shuttle jetzt, weiß ich nicht, zwischen Niedersilke, Brunn und Uttendorf umsetzbar?

00:31:29: Ich glaube, es ist auch wieder individuell zu betrachten und man muss sich das genau anschauen.

00:31:34: Es ist ein Vorzeigeprojekt, so wie dies in Lehrgangs- und Salvelten macht worden ist, die sich wirklich ausgezeichnet und beispielgebend.

00:31:43: Aber man muss ein bisschen Erfahrung sammeln.

00:31:45: Man muss schauen, wie das Ganze ohne Individualverkehr in unsere Gemeinden nicht geht.

00:31:52: und wenn man das aber trotzdem irgendwo unterstützen kann, dass wir zwischen den Gemeinden noch zusätzliche Angebote schaffen können oder in die Gemeinden, die was in den Seitentelern sind... zu den öffentlichen Verkehrsmitteln dann noch eine zusätzliche Möglichkeit schaffen kann, dann ist es nur zu begrüßen und zu unterstützen.

00:32:11: Und vielleicht ergibt sich das was?

00:32:13: Im Oberpinskau haben wir da einfach, glaube ich, eine sehr gute Voraussetzung auch mit der Pinskauer Lokalbahn oder aber auch mit dem öffentlichen Nahverkehr dass man ein langgezogene Stahl sind, das was von Ost nach West gestreckt ist und wo man halt dann die Seitendeler hat.

00:32:30: Aber grundsätzlich ist der ÖPNV im Oberpinzger sehr gut ausgestattet und mit Ergänzungen, mit so Mikro-ÖV Einrichtungen sehe dort schon auch noch ein Potenzial für die Zukunft.

00:32:45: Günter Brennstein hat es richtig gesagt da gibt's eine relativ gute Infrastruktur zum Beispiel im Oberpinsker.

00:32:52: Worum es aber dann aufgeht, das ist die letzte Meile.

00:32:55: Das kennen wir aus dem Tourismus.

00:32:57: ja ich kann mit dem Zug und dem Bus irgendwo hinfahren Aber die letzten eineinhalb Kilometer zum Hotel da funktioniert das dann wieder nicht so gut.

00:33:10: Lukas Bertl was kann man da tun?

00:33:13: Hier was ich dazu sagen kann, vielleicht angeschlossen an das Mikro-EV in Dachsenbach und Raures gibt es ja aktuell bereits.

00:33:21: Das Mikro EV ist extrem gut funktioniert und da extrem gut angenommen wird.

00:33:27: Geplant ist es demnächst auch in Capron, Zellamsee und Proc dass es ein Mikro EV geben wird weil wir einfach gesehen haben in der Region dass das Ganze gut funktioniert Touristen eigentlich genutzt werden.

00:33:46: Und im Detail die Vorschläge dazu stehen auch im Pinskauer Energieleitbild.

00:33:53: eine sehr spannende Lektüre mit zum Teil auch wirklich überraschenden Details, z.B.

00:33:59: steht da dass der Energieferbrauch in den nächsten fünfzehn Jahren im PINSKAU sinken wird ja während er.

00:34:09: also der Energieverbrauch wird sinken, obwohl der Lebensstandard steigen wird.

00:34:15: Lieber Lukas Bertl wie ist das möglich?

00:34:18: Wie soll es gehen?

00:34:20: Gut mit Energieverbrauch in dem Fall dann die CO²-Missionen werden natürlich erzinken vor allem durch den Umstieg auf erneuerbare Energien aber indem weniger Öl Gas verbraucht wird.

00:34:33: die nächsten Jahre wird der Energieverbrach natürlich dann sinken die nächsten jahre.

00:34:39: Und ich habe auch gesehen, da werden verschiedene Zukunftsszenarien berechnet in diesem Energieleitbild und zwar mit einer Temperaturen-Erwärmung einmal von Fünf Grad im Pinzger.

00:34:58: Wir kommen in die Schlusskurve.

00:34:59: lieber Günter Brennsteiner!

00:35:01: Was ist so deine Prognose der Erderwärmen?

00:35:06: Speziell hier in Pinska zwischen eins, fünf und fünf Grad.

00:35:11: Was ist deine Prognose?

00:35:13: Ja, wir haben jetzt die letzten vierzig.

00:35:15: Jahre anschaut, wie viel dass sie das eigentlich schon erwärmt hat und wie rapid da dieser Anstieg gegangen ist.

00:35:22: Dann muss man schon ein bisschen den Eindruck haben, dass es vielleicht im Alpenraum noch etwas schneller geht diese Erwärmung als wir das global grundsätzlich sonst zu beobachten sind.

00:35:32: Trotzdem bin ich fester Überzeugung!

00:35:35: Wir werden Mittel- und Wege finden, dass wir uns dort anpassen, dass man Möglichkeiten schaffen können, auch unseren Lebensrahmen.

00:35:43: mit den neuen Voraussetzungen weiterentwickeln können.

00:35:46: Wir sind da auf einem sehr guten Weg und werden diese Herausforderungen auf jeden Fall in der nächsten Zeit gut bewältigen können.

00:35:55: Dass die Klimaerwärmung in den Alpen höher ist, hat eine gewisse Logik.

00:36:01: Die Landmasse speichert die Wärme stärker als das Wasser und noch dazu sind die Gebirge gefaltet, also die Bierge haben mehr Fläche als das flache Wasser und insofern ergibt sich da die stärkere Klimaerwärmung.

00:36:18: Lieber Lukas Bertl auch an dich, die heikle Frage zwischen eins Komma fünf und fünf Grad In den nächsten Jahren was ist deine Prognose?

00:36:28: Es war so schwierig da jetzt eine Erschätzung abzugeben.

00:36:30: Ich sage aber, dass hängt ganz stark davon Ob wieviel wir alle gemeinsam daran arbeiten wären, die gesamte Bevölkerung und Betriebe, aber auch die Gemeinden.

00:36:40: Konkret der Zahl da umzuschätzen.

00:36:42: Das trauen wir leider nicht!

00:36:44: Ich glaube, es wäre ja auch unseriös, wenn man da jetzt eine Schätzung oder Aussage macht wie sie das Ganze weiterentwickeln kann.

00:36:52: Es ist auch die Einflussnahme was diese Erwärmung betrifft.

00:36:56: Auch wenn wir jetzt alles auf Null stellen würde und alles reduzieren würde dann wird es einen sehr langen Zeitraum benötigen bis man wirklich eine Umkehr beobachten kann.

00:37:06: trotzdem sollte es anlassen genug sein für uns, dass wir sagen, wir müssen Initiativen starten.

00:37:11: Wir müssen Aktionen machen damit wir diese Umkehr irgendwann doch wieder zusammenbringen.

00:37:17: und das nutzt wie man heute schon ein paar mal gesagt kommt es nutzt jeden einzelnen.

00:37:20: jeder Einzelne hat einfach einen Vorteil wenn er in diesem Bereich Energie erst Bezeugung, Energie-, Reduktion, Einsparung, thermische Senierung, egal in welchen Bereichen.

00:37:32: Einfach nachdenkt.

00:37:32: für sich selber und in Summe für unsere Gesellschaft glaube ich das einfach ein wesentlicher Schritt dass wir uns dort im Zukunft gemeinsam weiterentwickeln und die Klima- und Energiemodellregion und das Energieleitbild haben da eine wichtige Bedeutung und sind auch immer wieder letztendlich Ankerpunkte für dies wenn einzelne Menschen oder Institutionen Fragen haben, was kann ich machen und dass wir da in Zukunft einfach besser werden?

00:38:01: Und ich glaube mir sind davon einen guten Weg.

00:38:03: Wir sind auf einem guten Weg, sagt Günter Brennsteiner.

00:38:06: Wir leben in einer Zeit der Veränderung und das trotzdem, dass gerade auch von Günther Brennstein genannt wurde ist ein Schlagwort, das vielleicht über diesem ganzen Energieleitbild stehen sollte.

00:38:21: Trotzdem und genau deshalb weil es Veränderungen gibt, ist es notwendig sich darauf einzustellen, wir müssen viele Dinge verändern gerade wenn es um die Energieversorgung geht.

00:38:35: Lieber Lukas Bertl von der Energiemodellregion Pinska, lieber Günter Brennsteiner Bürgermeister der Gemeinde Niedersillig danke Euch sehr für dieses interessante Gespräch!

00:38:47: Danke schön und alles Gute.

00:38:49: Und ich bin sicher, wir werden uns noch öfter über das Energieleitbild «Zwanzigvierzig» für den Pinskau unterhalten.

00:38:58: Das sind es noch einige Jahre hin und wir können immer wieder mal schauen wo wir stehen.

00:39:03: Das Energieleidbild zum Nachschauen, zum Runterladen gibt's auf der Website der Klimamodellregion unter www.region-pinskaut.

00:39:16: Das war Redmer drüber der Podcast der Klimamodellregion Pinskau am Mikrofon Wagy-Augwemer.

00:39:23: Auf Wiederhören!

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